Schön, dass du hier bist.
Manchmal beginnt ein Gedicht mit einem Gedanken, der uns nicht loslässt. Mit einer Erinnerung, die plötzlich wieder ganz nah ist. Oder mit einem Gefühl, für das im Alltag die Worte fehlen.
Aus solchen Momenten entsteht World of Poesie.
Ich bin Marcel Pirker. Schreiben bedeutet für mich, meinen Gedanken und Gefühlen Raum zu geben. In der Poesie finde ich eine Möglichkeit, Erinnerungen festzuhalten, Sehnsucht auszudrücken und auch dem eine Stimme zu geben, was sich im Gespräch manchmal schwer sagen lässt.
Auf dieser Seite möchte ich meine Gedichte, Geschichten und Gedanken mit dir teilen. Es geht um Liebe und Abschied, um Heimat und Fernweh, um schmerzhafte Erfahrungen und die kleinen Augenblicke, die wieder Hoffnung schenken.
Vielleicht findest du beim Lesen einen Satz, in dem du dich wiedererkennst. Vielleicht weckt ein Gedicht eine Erinnerung. Vielleicht begleitet dich ein Gedanke noch ein Stück durch deinen Tag.
Du bist eingeladen, in Ruhe durch die verschiedenen Rubriken zu stöbern. Wenn dich ein Text berührt, freue ich mich über einen Kommentar. Du musst dafür keine großen Worte finden – manchmal erzählt schon ein einfacher Satz sehr viel.
Diese Seite steht noch am Anfang. Nach und nach werden neue Texte hinzukommen, und ich freue mich darauf, diesen Ort mit Worten und Leben zu füllen.
Willkommen bei World of Poesie. Schön, dass du ein Stück dieses Weges mitgehst.
Dein Marcel
Dieses Gedicht über Sehnsucht erzählt von Vermissen, familiären Brüchen und dem Wunsch nach Nähe, Zugehörigkeit und Antworten.
Ein Gedicht über Sehnsucht und Vermissen
Es gibt Dinge nach denen man sich sehnen tut,zum Beispiel nach einer Familie.So ein Junge, er hatte nicht viel Mut,sein Leben eine Tragödie.
Erst erfuhr er,dass seine Eltern nicht seine sind,er wollte erfahren, wer sie waren.Ihm wurde nichts erzählt, er war ja noch in Kind,dann erzählten sie es ihm nach zwei Jahren.
Nun wusste er wer seine Mutter war,nur vom Vater keine Spur.Die Informationen waren rar,seine Mutter nur zu stur.
Dann trennten sich seine Großeltern,es war die Hölle für ihn.Das heile Familienbild schien zu kentern,so zog er sich zurück um zu flieh´n.
Er blieb bei seiner Großmama,sie brauchte seine Hilfe.Für sie war er immer da,sein Opa führte was im Schilde.
Sie hatten ja ein eigenes Haus,und er hatte drei Zimmer.Nun mussten die beiden raus,es konnte ja nicht werden schlimmer.
Sie zogen ein ein paar Straßen weiter,in ein 6er Familienblock.Ganz oben wohnten ein Säufer und ein Streiter,darauf hatte er keinen Bock.
Sie wohnten dort ja nur 2 Jahre,es war nicht immer schön.Das sie beide nach Taucha zogen, war nicht das Wahre,es gab jedoch viel Neues zu seh´n.
Als sie 2 Jahre in Taucha wohnten,sich seine Mutter per Telefon meldete.Die Nachricht nicht ihre Nerven der Oma schonten,sich das Blatt zum schlechten wendete.
Sein Opa hat ihn ja nur tyrannisiert,deswegen wandte er sich seiner Oma zu.Nach dem Umzug hatte sich alles normalisiert,er war weg aus seinem Leben ganz imnu.
Was seine Oma am Telefon erfuhr,zerstörte jegliche Illusion.Es versetzte seine Oma in Aufruhr,doch seine Mutter verlor darüber nie ein Ton.
Sie meinte, dass sein Opa sein Vater sei,es gab keine unpassendere Zeit.Nun war´s mit der Vatersuche vorbei,nun wusste sie es, es war so weit.
Was seine Oma nicht entdeckte,ihr Enkel hörte mit.Seine Fragen sie erschreckte,dann teilte sie´s ihm mit.
Nun gab es seine Oma beim Jugendamt an,und verlangte Unterhalt.Wenigstens stand er seinen Mann,hoffentlich zahlt er bald.
Er begann ein Lehre zum Verkäufer,die Oma war sehr stolz auf ihren Enkel.Marcel, so hieß er, wurde nicht zum Säufer,nun hatte er Fragen, ging seiner Mutter auf den Senkel.
Sabine H., wie seine Mutter heißt,die sich nie um ihn kümmerte.Sie den Staat um Geld bescheißt,ein Säufer als Vater, was die Lage verschlimmerte.
So lebt Marcel sein eigenes Leben,ist fast zufrieden damit.Für ´ne Familie würde er alles geben,was das betrifft ist alles shit
Wenn dich dieses Gedicht über Sehnsucht berührt hat, findest du weitere poetische Texte über Vermissen, Ferne und leise Gefühle in der Rubrik Fernweh der Seele.
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